Prüfung der Transparenz



Es werden eine Reihe von Druckproben mit abgestufter Farbschichtdicke auf schwarzem Untergrund hergestellt. Das Schwarz darf eine Helligkeit von L* = 18 nicht überschreiten. Ist eine Druckfarbe nicht vollständig transparent, wird das Licht, das beim Betrachten oder bei der Farbmessung auf die Druckprobe trifft, mit zunehmender Farbschichtdicke in zunehmendem Maße gestreut. Das heißt der Unterschied zwischen bedrucktem und unbedrucktem Schwarz nimmt zu. Trägt man nun den Farbabstand zwischen bedrucktem und unbedrucktem Schwarz als Funktion der Farbschichtdicke auf, so ergibt sich eine Gerade, deren Steigung mit zunehmender Transparenz der Druckfarbe kleiner wird.

Bei vollkommener Transparenz (gelegentlich bei Cyan) ergibt sich eine waagerechte Linie. Die Steigung ist dann gleich 0. Der reziproke Wert der Steigung der Ausgleichsgeraden durch die Meßpunkte beschreibt das Maß der Transparenz.

Übereinstimmung mit der Norm ist gegeben, wenn der Meßwert den festgelegten Wert der Transparenz nicht überschreitet.

Meßgeometrie
Normlichtart: D50
Geometrie: 0/45°
Beobachter: 2°
Farbmaßzahlen nach CIE-Lab-System
Bedruckstoff: Phönix Imperial APCO II/II 150 g/m²


Transparenz (T)
Gelb 0,08
Magenta 0,12
Cyan 0,20


Transparenzermittlung

Beispiel für die Transparenzermittlung





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