Lichtharken und Rasterpunkte



Lichtharken sind ein typisches Merkmal von Außentrommelbelichtern. Übliche Zahlen für die Anzahl der Laserlinien sind 8 bis ca. 250. In der Wechselwirkung mit der Periode des Rasters können Interferenzen entstehen, die meist als Streifen in Richtung der Bildlinien wahr - genommen werden.

Besonders an fällig hierfür sind Raster unter 0° und 45°. Aus diesem Grunde werden bei diesen Winkeln die Rasterpunkte vorzugsweise aus einem ganzzahligen Vielfachen der Lichtharke aufgebaut. Beispiel: Ein 60er Raster bei 1000 l/cm müsste aus 16,67 Laserlinien bestehen. Bei einem Belichter mit 8 Laserstrahlen wird er in Realität aus 16 Linien bestehen, was einen 62,5er Raster als Belichtungsergebnis ergibt. Die Regel der Ganzzahligkeit wird, wenn möglich, auch bei Innentrommelbelichtern mit nur einem Strahl ein gehalten, da sonst schon im Raster störende Strukturen enthalten sein können.

Daraus ergeben sich bestimmte Einschränkungen hinsichtlich der bei einer bestimmten Adressierbarkeit erreichbaren Rasterfeinheiten. Ebenso ergeben sich für die Farbreproduktion bestimmte Vorzugskombi - nationen von 0°- und 45°-Winkeln. Es gibt kein Paar von gleichen 0°- und 45°- Rasterweiten, wo die Rastermaschen beider Winkel aus einer ganzen Anzahl von Linien bestehen. Deshalb hat der 0°-Winkel oft eine abweichende Rasterfeinheit.

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Vertikale Linie

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