Hybrid-Raster



Hybrid-Raster sind eine Kombination aus konventioneller Rasterung im Mittel tonbereich und frequenzmodulierter Rasterung in den Lichtern und Tiefen. In den Mitteltonen unterscheidet sich Prinect Hybrid Screening nicht von den bekannten AM-Rastern. Bewegt man sich in Richtung hellerer Tonwerte, so werden die Rasterpunkte zunachst wie gewohnt kleiner, bis sie eine vorgegebene Mindestgrose erreicht haben. Ab dann verschwinden ganze Rasterpunkte nach einem quasi zufalligen Algorithmus und es vollzieht sich der Ubergang vom amplitudenzum frequenzmodulierten Raster.

Bewegt man sich dagegen in Rich tung dunklerer Tonwerte so werden die Rasterpunkte wie gewohnt immer groser und die .Lochere dazwischen immer kleiner. Unterschreiten die Locher eine Mindestgrose, so verschwinden dann, analog zum Vorgehen in den hellen Ton wertbereichen, auch hier ganze Locher nach einem quasi zufalligen Algorithmus. Die Hybrid-Raster losen ein Dilemma des konventionellen Drucks: Bei hoherer Rasterfeinheit werden die Rasterpunkte in den Lichtern so klein, dass sie teil weise wegbrechen und zu einem Ton - wertbereich mit instabilem Druckverhalten fuhren. Analog dazu verhalt es sich mit den Lochern in den Tiefen. Somit geht Lichter- und Tiefenzeichnung verloren. Der erhohte Punktzuwachs in den Mitten last sich hingegen durch Kalibrierung heute relativ gut beherrschen.

Fur jeden Prozess gibt es eine minimale Punktgrose, die stabil und ohne wegzu - brechen verarbeitet werden kann. In der nebenstehenden Tabelle ist dar ge - stellt, ab welchem Tonwert, in Ab han - gig keit von der Rasterfeinheit und der minimalen Punktgrose, stabile Druck - verhaltnisse erreicht werden. Erlaubt der Prozes stabile Punkte ab 20 ƒÊ Grose, so konen bei konventionellen AM- Rastern die kleineren Rasterpunkte wegbrechen. Z. B.: Bei 300 lpi (120 l/cm) werden Punkte unter einem Tonwert von 5,6 % kleiner 20 ƒÊ und damit instabil. Durch die Verwendung von Punkten definierter Mindestgrose wird erreicht, dass auch in den Lichtern und Tiefen stabil gedruckt werden kann und somit der volle Druckumfang ausgenutzt wird. Die Mindestgrose der Punkte ist in Stufen einstellbar.

Die quasi zufallige Verteilung bewirkt, dass auch die Lichter und Tiefen relativ glatt wirken und nicht der Eindruck grober Raster entsteht, der bei regel - masiger Anordnung der Punkte ent - stehen wurde. Mit Hybrid-Rastern last sich die Glatte extrem feiner Raster mit guter Druck - barkeit verbinden. Zusatzlich wird, wie bei den FM-Rastern, eine sehr gute Detail - scharfe erreicht. Auserdem sind wegen der feinen Raster Moires mit dem Bild - inhalt eher unwahrscheinlich. Ein weiterer Vorteil der Hybrid-Raster ist ihre Skalierbarkeit. Sowohl die Raster feinheit als auch die minimale Punkt grose lassen sich an die jeweiligen Druck bedingungen anpassen. Kurz zu sammengefasst: Hybrid- Raster ver bin den die Vorteile konventioneller und frequenzmodulierter Raster .

hybridraster

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